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The Sound of Namibia: Namutoni


Nach Sonnenuntergang am Wasserloch in Namutoni (Etosha)

The Sound of Namibia: Halali


Warten auf die Tiere am Wasserloch in Halali (Etosha)

The Sound of Namibia

Am Montag fliege ich nach vier Monaten zurück nach Deutschland. Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit in Namibia, habe wunderbare Menschen getroffen, die Landschaft genossen und viele neue Eindrücke gesammelt. Bei einem Radiomenschen liegt es natürlich nahe, dass er nicht nur mit offenen Augen, sondern auch mit offenen Ohren das Land erkundet. Ich habe versucht, den Sound of Namibia einzufangen:


Einkauf im Shoprite-Supermarkt


In einem Shebeen in Okahandja Park


Nach Sonnenuntergang am Wasserloch in Namutoni (Etosha)


Warten auf die Tiere am Wasserloch in Halali (Etosha)


Die Robbenkolonie am Cape Cross

Mit Bismarck im Damara-Dorf

Die Living Culture Foundation will für alle Volksgruppen Namibias ein Lebendes Museum schaffen. In der Nähe von Twyfelfontein habe ich das Projekt der Damara besucht und gelernt, wie man mit Eselsdung Feuer macht.

Damara Living Culture Museum

Damara Living Culture Museum

Auf meiner Reise durch Namibia bin ich auch durch das Damaraland gefahren. In diesem Gebiet im Nordwesten Namibias hatte die südafrikanische Regierung zur Zeit der Apartheid im Rahmen des Odendaal-Plans ein Homeland für die Damara eingerichtet. Durch diese Politik sollte die nicht-weiße Bevölkerung nach Ethnien getrennt und in Abhängigkeit von der weißen Regierung leben. Diese Homelands wurden mit der Unabhängigkeit Nambias 1990 abgeschafft.

Die meisten Damara leben heute entweder in der Stadt oder als Arbeiter auf Farmen. Um die traditionelle Kultur der Damara zu bewahren, gründete die Living Culture Foundation das Lebende Museum der Damara. In der Nähe von Twyfelfontein kann man so ein traditionelles Damara-Dorf besuchen und sich zeigen lassen, wie die Damara einst lebten. Neben dem Dorf der Damara gibt es sechs weitere Projekte, die zum Teil gerade aufgebaut werden.

Otto von Bismarck

Otto von Bismarck

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Diese Musik macht krank!

Dem Hörer des deutschen Hörfunks der nbc wird schon viel zugemutet. Pop- und Rockmusik am Morgen, oft auch noch auf Englisch! Und jede Woche diese Sendung „Aufgedreht“ meines geschätzten Kollegen Thomas Stille, der seltsame Musik aller Stilrichtungen vorstellt. Und dann setzt so ein Praktikant noch einen drauf und spielt eine Stunde lang Metal!

Für die monatliche Sendung „Moderatorencharts“ darf einer der Moderatoren in seine Plattenkiste greifen und das spielen, was er am liebsten hört. Das hab ich mir nicht zweimal sagen lassen und von Dimmu Borgir über Manowar bis zu Opeth alles gespielt, was laut und „böse“ ist. Um die Hörer nicht all zu sehr zu verschrecken, gabs auch einen Disclaimer:

Nach einer Stunde Krach wurden alle Hörer wieder zum Programm begrüßt, die sich zwischenzeitlich ausgeklinkt hatten:

Manch ein Hörer hat meine „Warnung“ leider etwas zu ernst genommen. So wie Frau Harbig, die sich am Dienstag in der Call-In-Sendung „Telefonhörer“ zu Wort meldete.

Dass durch meine Sendung die Produktion von Metal, besonders in Namibia, vorangetrieben wird, glaube ich weniger. Auch wenn ich dies natürlich begrüßen würde. Beim nächsten Mal werde ich jedenfalls vor den Musik-Disclaimer einen Humor-Disclaimer setzen.

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