Gewitter über Windhoek

Sie kommt einen Monat zu früh, die kleine Regenzeit. Aber das wundert niemanden, denn nach einer extrem langen Regenzeit und einem sehr kalten Winter stimmt das Wetter in diesem Jahr sowieso nicht mehr.

Drei Tage hintereinander hat es jetzt immer mal wieder geregnet. Für mich war das der erste richtige Regen hier in Namibia. Und die Chance, auf dem Heimweg von der Redaktion mal richtig klatschnass zu werden. Im Schutze unseres Vordaches habe ich mich mit der Kamera bewaffnet auf die Jagd nach Blitzen begeben.

Ein recht ansehnlicher Glückstreffer

Ein recht ansehnlicher Glückstreffer

So sieht es aus, wenn man einen Blitz einfängt...

So sieht es aus, wenn man einen Blitz einfängt...

... und so, wenn man fünf Blitzfotos zu einem HDR-Bild zusammenrechnet.

... und so, wenn man fünf Blitzfotos zu einem HDR-Bild zusammenrechnet.

Meine Kollegen haben mir versichert, dass das noch überhaupt nichts war im Vergleich dazu, was man in der richtigen Regenzeit im Februar und März hier erlebt. Dann regnet es nämlich tagelang ununterbrochen. Ein Glück, dass ich dann schon wieder in Deutschland bin.

Ein normaler Tag

Gut zwei Wochen lebe ich jetzt in Windhoek und so langsam fange ich an, mich als Windhoeker zu fühlen. Ich weiß, wo mein Supermarkt ist. Ich kenne den Weg zur Arbeit. Ich habe meine Leute, mit denen ich abends weggehe. Und ich beginne, mich an den Straßenverkehr und die damit verbundenen Abgase zu gewöhnen. Und mit meiner Mitbewohnerin Uli, die mit mir Praktikum macht und schon etwas länger hier ist, habe ich einen prima Guide. Wie sieht also so ein Tag als Praktikant der deutschen Redaktion der NBC aus?

Wir wohnen in der Schubertstraße in Windhoek West in einer kleinen 2-Raum-Wohnung. Nach gutem Schlaf im Schlafsack heißt es sich überwinden. Trotz kleinem Heizer ist es morgens in der Wohnung doch etwas kühl. Wir sind mitten im afrikanischen Winter, der in diesem Jahr besonders kalt ausfällt. In der Regenzeit hatte es extrem viel Niederschlag gegeben. Jetzt kommt die Kälte. In der Nacht kann die Temperatur schon mal unter Null Grad fallen.

Eiszapfen in Afrika

Eiszapfen in Afrika

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